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Blitzschutz für Architekten, Bauunternehmen und Planungsbüros

Informationen zum Blitzschutz für Architekten, Planer, Bauunternehmen und öffentliche Bauträger.
Sichere Konzepte für Profis – Konzepte von Profis, kompetent, schnell und zuverlässig.

Blitzschutz - Planung

Nach langen Jahren Tätigkeit in der Branche haben wir viele Erfahrungen gesammelt, von denen auch Sie profitieren können. Sie haben selbst Ihre Erfahrungen gemacht und wissen, dass nicht immer alles problemlos abläuft. Wenn Sie eine Blitzschutzanlage einbauen möchten, dann sollte die Planung, Ausschreibung und Ausführung professionell durchgeführt werden. Wir sind gerne Ihr Ansprechpartner. Sprechen Sie mit uns bereits in der Planung über den sinnvollen Blitzschutz für Ihr Vorhaben.

Blitzschutz ist bei der Planung oftmals ein Nebengewerk. Daher kann von keinem Architekten oder Elektroingenieur verlangen werden, dass er sich mit dem Thema Blitzschutz genauso gut auskennt, wie ein Fachmann für Blitzschutz, der tagtäglich mit dieser Thematik arbeitet. Deshalb wenden Sie sich gerne an uns, Sie können uns gerne bereits in der Planungsphase mit einbinden.

Leistungen die wir im inneren und äußeren Blitzschutz anbieten:

  • Risikoanalyse getreu DIN EN 62305-2
  • Schutzkonzepte gemäß der anerkannten Berechnungsverfahren (Blitzkugelverfahren, Trennungsabstandsberechnungen etc.)
  • Angebotserstellung nach Ortsbesichtigung und anhand Ihrer Planungsunterlagen, Brandschutzkonzepten usw.
  • individuelle Lösungen nach architektonischer Funktion und Ästhetik im Rahmen der Vorschriftenwerke
  • Montage an Alt- und Neubauten
  • Maßnahmen zum Potentialausgleich
  • Montage von Schutzerdern für Potentialausgleichs-Maßnahmen
  • Montage von Fundamenterdern bei Neubauvorhaben getreu DIN 18014
  • Erstellen von Dokumentation ( auch Fotodokumentation ) und Abnahmeprotokollen von Fundamenterdern getreu DIN 18014
  • Einbau und Prüfung von Überspannungsschutzgeräten
  •  Konzeption und Realisation von Überspannungsschutzmaßnahmen (Innerer Blitzschutz)
  • Prüfung und Reparatur bestehender Blitzschutzanlagen

Es folgt einen kleiner Überblick zum Thema Blitzschutz:

Für öffentliche Einrichtungen

Umfangreiche Blitzschutzsysteme für Mensch und Einrichtung

Sie verantworten die Instandhaltung sowie Betriebssicherheit von Gebäuden in öffentlicher Hand und sind für die Sicherheit gemeinnütziger Einrichtungen zuständig?

Wir beraten Sie bei der Zusammenstellung idealer Blitzschutzsysteme für Ihre Betriebsgebäude – auch für Anlagen mit besonderem Gefahrenpotential.

Ebenso beraten wir über passende Blitzschutzsysteme bei öffentlichen Gebäuden mit besonderen Funktionen (Krankenhäuser, Heime, Kindergärten etc.)

Angebotserstellung nach Ortsbesichtigung und anhand der Planunterlagen und Brandschutzkonzepte Ihres Architekten oder Planers.

Natürlich übernehmen wir die Montage an Alt- und Neubauten und übernehmen die Prüfung bestehender Blitzschutzanlagen gemäß Betriebssicherheitsverordnungen und im Rahmen des Brandschutzes.

Durchführen von Reparaturarbeiten

Wartung, Instandhaltung und Betreuung.

Wir übernehmen Prüfleistungen und Wartungsdienstleistungen
einer Blitzschutzanlage.

Der äußere Blitzschutz

Der äußere Blitzschutz besteht aus den Komponenten: Fangeinrichtung, Ableitung und Erdung. Die Fangeinrichtung soll den Blitz „einfangen“, bevor dieser das Haus trifft und muss deshalb die höchste Stelle des Hauses noch überragen. Über die Ableitung senkrecht an den Wänden des Hauses entlang, wird der Blitzstrom, im Falle eines Blitzeinschlages, in den Boden zur Erdungsanlage geleitet. Diese Konstruktion bildet einen Faradayschen Käfig, der die Blitzenergie kontrolliert in die Erde ableitet und so das Haus und auf dem Dach installierte Solar-Anlagen zuverlässig  vor dem Blitzeinschlag geschützt sind.

Fangeinrichtungen im Blitzschutz

Fangeinrichtungen haben die Funktion der Verhinderung von unkontrollierten Direkteinschlägen. Aus diesem Grund positionieren wir Stangen, Drähten, Seilen und vermaschte Leitern, mit großer Sorgfalt und individuell auf Ihre zu schützende bauliche Anlage und die jeweilige Dachkonstruktion angepasst. Hierzu verwenden wir bei der Planung drei Verfahren an:  Das Blitzkugelverfahren, das Maschenverfahren, das Schutzwinkelverfahren.

Besondere Herausforderungen bei der Auslegung Ihres Blitzschutzes können Gebäudestrukturen und Architektonische Gesichtspunkte darstellen: Zum Beispiel sind Dachaufbauten wie Klimaanlagen, Antennen, und Rohrleitungen vor allem bei industriellen Einrichtungen häufig zu berücksichtigen. Um direkte Blitzeinschläge zu vermeiden, benötigt  man eine effiziente Positionierung von Fangeinrichtungen.  Diese gelingt unseren Planern durch das Blitzgkugel-Verfahren.

Ableitungsanlage im Blitzschutz

Durch die Ableitung wird der Blitzstrom, in Form einer elektrisch leitenden Verbindung, sicher zur Erdungsanlage geleitet, ohne dass das Gebäude Schaden  nimmt.

Die zu erwarteten Belastungen am Einsatzort sind ausschlaggebend für das notwendige Arbeitsvermögen, sowie die Auslegung der Ableitungsanlage. Der Fokus unseres Planungs- und Montageteams liegt darauf, dass die Wege des Stroms möglichst kurz sind und mehrere Strompfade parallel vom Einschlagspunkt zur Erde laufen. Um Näherungen zu vermeiden, muss ein ausreichender Trennungsabstand zu Teilen des Gebäudes eingehalten werde, die leitend sind. Die Anzahl der Ableitungen ergibt sich, nach exakten Berechnungen der Trennungsabstände, die sich aus Blitzschutzklasse und dem Dachumfang ergeben.

Können die herkömmlichen Trennungsabstände nicht eingehalten werden, bieten isolierte,  hochspannungsfeste Ableitungen eine Alternative. Um den Trennungsabstand zu den leitenden Teilen der Anlage oder es Gebäudes sicher zu stellen, werden die Leiter mit Isolierstoff umhüllt, sodass der erforderte Trennungsabstand gewährleistet wird. Dabei werden die vorhandenen Baubestandteile, die eine Fang- oder Ableitungsfunktion übernehmen können, berücksichtigt um Kosten zu sparen.

Erdung im Blitzschutz

Mit der Erdungsanlage wird der Blitzstrom sicher ins Erdreich geleitet und ein Potenzialausgleich zwischen Ableitungsanlage und einer Potenzialsteuerung am Objekt geleistet. Dafür richten wir die Erdungsanlage, individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst, ein. Zum einen wird Ihr System zur Erdung an die Energieverteilung, sowie den inneren Blitzschutz, zum anderen an die Ableitungen des äußeren Blitzschutzes angeschlossen.

Die mit dem Hauptpotenzialausgleich verbundene Erdungsanlage für die unterschiedlichen Systeme Ihres Gebäudes, oder Objekts zu realisieren, ist für unsere hochqualifizierten und langjährig erfahrenen Montage- und Planungsteams eine Hauptanforderung.

Angepasst auf Ihre individuellen Umweltfaktoren und örtlichen Gegebenheiten prüfen wir bereits bei der Planung, welcher Erdertyp für den Blitzschutz an Ihrer Anlage am geeignetsten ist.

Die Blitzschutznorm VDE 0185-305-3 unterscheidet zwei verschiedene Erdertypen:

Typ A:

Hierbei werden einzeln angeordnete Oberflächen- und Tiefenerder gefordert. Die Oberflächenerder werden hierfür parallel, 0,8 Meter unter der Erdoberfläche verlegt.  Diese kommen besonders oft dort zum Einsatz wo es bereits gut leitende Bodenschichten gibt und bestehen aus Band-, Rundmaterialien oder Seilen.

Abhängig von der Erdbeschaffenheit werden die Tiefenerder im Allgemeinen in größere Tiefen eingebaut. Mit den Tiefenerdern kann man in größeren Tiefen, Erdschichten mit einem geringeren spezifischen Widerstand erreichen. Hierfür bewährten sich Erderlängen von 9m.

Typ B: schließt Ringerder um das Objekt oder aber Fundamenterder ein.

In den Umfassungsfundamenten des Gebäudes werden Fundamenterder ringförmig angeordnet. Diese werden oft bevorzugt, da sie durch die Einarbeitung in den Beton dauerhaft korrosionsbeständig sind.  Außerdem haben sie eine Potenzial ausgleichende Wirkung, sowie einen geringen Erdungsausbreitungswiderstand, der durch die Betonhülle entsteht.

Die Ringerder bestehen aus gebogenem Bandstahl und werden außerhalb des Fundaments (mit ca 1m Abstand und unterhalb) ringförmig um das Objekt verbaut und bestehen aus nicht rostendem Stahl.

Für Gebäude mit einem Keller mit Maßnahmen gegen eindrückendes Wasser oder zur Wärmeisolierung erfordert DIN 18014 einen Ringerder.

Der innere Blitzschutz

Neben der Fangeinrichtung als äußeren Blitzschutz ist es durchaus sinnvoll, einen inneren Blitzschutz zu installieren. Hauptbestandsteil ist der den so genannte Überspannungsschutz. Ein solcher Überspannungsableiter kann empfindliche Haushaltsgeräte, evtl. Heizung, Licht, EDV und die Telekommunikation vor einem “Überstrom“ schützen.  Überstrom entsteht, wenn eine elektrische Leitung durch einen Blitzschlag im Umkreis aus ca 1,5km Mitleidenschaft gezogen wird.

Die Blitzfänger – Blitzschutz für die Regionen der Landkreise Lüneburg, Uelzen, Soltau Fallingbostel, Elbmarsch, Geesthacht, Winsen, Harburg und Hamburg.